1995

Alan beschloss, die Band zu verlassen und berief dazu ein Meeting in London ein. Dies fand ohne Dave statt, der weder auf Alans Anrufe noch auf ein Fax reagierte. (Übrigens - es gibt ein Zitat von Daniel Miller, in dem es heißt, dass es noch ein Meeting direkt nach der Tournee gegeben haben soll, in welchem Alan forderte, die volle Kontrolle im Studio zu bekommen. Alan bestreitet, dass es jemals ein solches Treffen gegeben oder er so etwas gesagt habe.)
Martin: "Alan sagte, dass er mit uns nicht mehr klar käme. Er fand, dass unsere Beziehungen den Bach runtergegangen seien und dass es deswegen an der Zeit sei, zu gehen. Aber es gab eine Menge Dinge, die er während des Meetings nicht sagte, sondern die erst später rauskamen. Er machte dann ein großes Statement in der Presse. Sein Hauptpunkt war, dass die Arbeit während der letzten Alben unfair verteilt gewesen und seine Arbeit seitens der Band nicht genügend gewürdigt worden sei. Was er in seinem Statement vergessen hat, zu erwähnen, war, dass er ein Kontrollfreak ist, der beschlossen hatte, dass es genauso sein sollte. Für uns war es okay, um Mitternacht oder um ein Uhr morgens nach Hause zu gehen. Aber Alan ist einer dieser Studio-Nerds, die es lieben, bis vier Uhr morgens zu arbeiten. Er konzentriert sich auf jedes winzige Detail. Oder überfokussiert. Er hat sich ja auch selbst die Arbeit mit den Backingtapes für die letzte Tour aufgeladen. Er sagte, er wolle es gern machen. Da niemand sonst großartig Lust zu dieser Aufgabe hatte, sagten wir: 'Fein, dann mach das.' Vielleicht haben wir ihm wirklich nicht genug gedankt."[1]

In Alans Statement heißt es: "Aufgrund wachsender Unzufriedenheit mit den internen Beziehungen und Arbeitsverhalten innerhalb der Gruppe habe ich - mit Trauer - beschlossen, DM zu verlassen. Meine Entscheidung, die Gruppe zu verlassen, war keine einfache. Seitdem ich 1982 Mitglied wurde, war ich beständig bestrebt, mit Energie, Enthusiasmus und Pflichtbewusstsein zum Erfolg der Gruppe beizutragen und war trotz der ungleichen Arbeitsverteilung gewillt, dies zu leisten. Leider ist dieser Einsatz seitens der Gruppe nicht mit dem Respekt und der Dankbarkeit gewürdigt worden, den er verdient hätte. Während wir unsere Musik immer weiter verbessert haben, hat sich die Qualität unserer Beziehungen immer weiter verschlechtert, bis zu einem Punkt, an dem ich den Eindruck hatte, dass der Zweck die Mittel nicht mehr heiligt. Es liegt mir fern, irgendjemand Bestimmtes zu beschuldigen, es ist ausreichend, zu sagen, dass die Beziehungen sehr anstrengend, zunehmend frustrierend und schließlich, in bestimmten Situationen, unerträglich wurden. Aufgrund dieser Umstände sehe ich keine andere Möglichkeit, als die Gruppe zu verlassen."[2]
Im Rückblick erklärt er: "Der Grund, warum ich ein Statement gemacht habe, als ich die Gruppe verließ, war der Versuch, die Gründe in meinen eigenen Worten zusammenzufassen, damit in der Presse nicht zu viel spekuliert und keine falschen Schlüsse gezogen würden."[3]

Es scheint, als sei Martin vor allem wegen dieses Statements verärgert gewesen. Die Frage ist, ob Alan ein paar unbequeme Wahrheiten aussprach, oder ob Martin das Gefühl hatte, es sei nicht die Wahrheit. Ich denke, dass alles, was Alan gesagt hat, der Wahrheit entspricht. Es ist jedoch schwierig, alle seine - mitunter eben scheinbar widersprüchlichen - Aussagen in einen zusammenhängenden Kontext zu stellen und die andere beteiligte Partei dabei nicht zu vergessen, denn eine Geschichte hat immer zwei Seiten.
Auf der einen Seite war Alan offenbar etwas zu sehr gewillt, alles zu leisten, und riss - als er merkte, dass er nichts zurückbekam und sich auch sonst niemand beteiligte - nahezu das gesamte Projekt an sich, die anderen Teammitglieder mehr oder weniger daraus ausschließend. Auf der anderen Seite war Martin gewillt, ihn das Projekt an sich reißen zu lassen. Es war anscheinend okay für ihn, auszugehen und Alan allein im Studio zurückzulassen. Es war okay für ihn, Alan die Backingtapes und neue Liveversionen ausarbeiten zu lassen, ohne sie sich zwischendrin wenigstens mal anzuhören.
Einerseits hatte Alan Freude an dem, was er machte, andererseits fühlte er sich offenbar dazu gezwungen, mehr zu leisten, als er wollte oder konnte, da es keine "Arbeitsteilung" mehr war, sondern zu einer "einer arbeitet, während sich die anderen vergnügen und ab und zu mal was beitragen"-Situation wurde.
Auf der einen Seite versuchte Martin offenbar nicht, sich selbst einzubringen oder sich mal mit Alan hinzusetzen und eine Lösung zu finden, auf der anderen Seite ist Martin als schüchtern bekannt. Vielleicht fühlte er sich zur Seite gedrängt und war nicht in der Lage, Alan zu sagen, was er wollte, zumal dieser möglicherweise so fokussiert war, dass er auf eher versteckte Hinweise gar nicht reagierte.
Hier sind wir dann wieder bei der Frage, wie wichtig Fletch und Dave zuvor für die Balance und den Teamgeist gewesen waren, denn zu dieser Zeit war das Team mehr oder weniger auf Alan und Martin reduziert, und anscheinend wurde dabei deutlich, dass sie auf dieser Basis nicht zusammenarbeiten konnten. Somit hatte Alan vermutlich das Gefühl, Martin schätze seine Arbeit nicht wert, während Martin den Eindruck hatte, Alan habe mittlerweile eine derartige Führungsposition inne, dass es überhaupt keine Team-Situation mehr gab.



Another black day

(mit freundlicher Genehmigung von © Anja - compositionofsound)



Zu dieser Zeit dachte Martin, dass dies das Ende der Band sei, weil sie ohne Alan nicht weiter machen wollten. Wir wissen, dass er seine Meinung später änderte.
Alan: "Martin schüttelte meine Hand und sah ein wenig verlegen aus, während Fletch sehr defensiv wurde und es persönlich zu nehmen schien. Ein paar ihrer späteren Aussagen, die sie während des letzten Albums [Ultra] machten, waren enttäuschend für mich, aber nicht wirklich überraschend, und ein bisschen kann ich auch verstehen, warum sie das vielleicht gesagt haben. Die meisten Leute verstehen jedoch nicht, dass es viel Energie und Konzentration bedarf, um ein Album zu produzieren. Jeder kann in ein Studio gehen, eine Menge Drogen nehmen, ein bisschen an den Knöpfen herumspielen, das auf eine CD brennen und es ein fertiges Album nennen, aber das Ergebnis wird sich nach dem anhören, was es tatsächlich ist - faul und krank. Ich kann nicht um fünf Uhr nachmittags mit einem Kater ins Studio kommen und dann erwarten, dass die Arbeit effektiv sein wird. Das bedeutet nicht, dass ich zwischendrin nicht mal eine Pause mache, aber ich trenne lieber zwischen der Zeit, in der ich arbeite, und der, in der ich Spaß habe, dann kann ich mein Bestes zu einem Projekt beisteuern, an dem ich arbeite. Wenn mich das langweilig macht, na schön ... Ich bin lieber langweilig und habe dann ein gutes Album."[4]
Falls der Satz "Ich kann nicht um fünf Uhr nachmittags mit einem Kater ins Studio kommen und dann erwarten, dass die Arbeit effektiv sein wird" dem entspricht, was sich während der Aufnahmen zu SOFAD zutrug, käme man dem Grund für Alans Frustration schon ein bisschen näher.

Die Aussagen von Martin und Fletch, die Alan ansprach, waren tatsächlich nicht immer ganz glücklich.
Fletch: "Wir waren nie wirklich mit ihm in Kontakt, auch, als er noch in der Band war. Es ist fast ein bisschen so, als hätte er nie existiert."
Martin versuchte, diplomatischer zu sein: "Ich denke, wir sollten uns nicht in eine Schlammschlacht mit Alan begeben, denn er war ein wesentlicher Bestandteil der Band, der einen großen Beitrag geleistet hat und viel zu sagen hatte, was die Band betraf.[5] Es kam nicht total unerwartet. Alan war immer sehr privat und verschlossen, daher ist es schwer, zu sagen, was er genau worüber denkt. Aber es wurde uns klar, dass er nicht glücklich war. Es war kein Schock, als er ging. Ich denke, er hat sich da selbst zu viel aufgeladen. Ich denke, sogar er würde zugeben, dass er ein Kontrollfreak ist.[6] Ich denke, Alan war sehr starr. Ich denke, wenn wir etwas vorschlugen und er es nicht mochte, sorgte er dafür, dass es nicht funktionierte."[7]
Interessant ist, dass Alan dachte, dass "keiner der anderen es kommen sah, dass ich die Band verlassen würde, und falls doch, dann dachten sie wohl nicht, dass ich es tatsächlich tun würde."[8] Ein weiterer Beweis für die schlechte Kommunikation innerhalb dieser Band, ebenso wie Martins Bemerkung darüber, dass es "schwer, zu sagen" sei, was Alan "genau worüber denkt." Denn das ist so ziemlich das Gleiche, was Alan auch über Martin sagt.
Fletch: "Ich denke, er dachte, dass sich die Band trennen würde, was bei Daves Zustand nahe lag. Ich denke, er wollte der Erste sein, der das sinkende Schiff verlässt."[9]
Dies ist eine Aussage, die man bis heute in einigen Foren findet. "Alan wollte die Band zerstören / er dachte, sie würde sich auflösen, wenn er geht." Und obwohl mir ein Insider sagte, Alan habe tatsächlich etwas in der Richtung geäußert, als er ging - dass er Martin einen Denkzettel verpassen wollte und dass dies gewiss das Ende von DM wäre - denke ich nicht, dass man dies überbewerten sollte. Genauso wenig wie Martins und Fletchs Aussagen in dieser Zeit. Sie alle waren verärgert, und Leute neigen nun mal dazu, solche Dinge zu sagen, wenn sie sich ärgern.

Alan: "Es klingt arrogant, aber wenn ich alles allein machen könnte, würde ich es tun. Das Programmieren mache ich gern selbst. Ich denke, ich mag es, allein zu arbeiten - was nicht bedeutet, dass ich es nicht mag, mit jemandem zusammenzuarbeiten, aber nicht permanent. Bei DM habe ich über die Jahre gelernt, dass das Arbeiten mit anderen Leuten sehr wertvoll ist. Heutzutage finde ich, dass das Arbeiten mit anderen Leuten den Prozess verlangsamt und manchmal zu Streit führt. [...] Ich denke, ich bin ziemlich diplomatisch im Studio. Ich bin in der Lage, die Leute dazu zu ermutigen, das Beste aus sich herauszuholen. Dave zum Beispiel mochte es, hart angefasst zu werden, sogar bis zu dem Punkt, an dem er frustriert war, aber dann, am nächsten Tag, sagte er: 'Ich bin so glücklich, dass du das gemacht hast, weil ich jetzt zufrieden damit bin, wie mein Gesang klingt.'[10] Ich würde nicht sagen, dass es mir bei DM um die Masse der Arbeit ging. Ich habe das gern gemacht, die Produktion und das Programmieren, daher hatte ich keine Ressentiments dagegen. Ich hatte nur das Gefühl, dass es einfach so hingenommen wurde."[11]
Martin meinte einmal, Alans Spannungen mit Fletch seien der Schlüssel zum Verlassen der Band gewesen. Auch dies taucht heute noch oft in den Foren auf.
Aber Alan sagt: "Die Beziehung, die nie wirklich funktioniert hat, war die mit Martin. Es war hauptsächlich er, der nie wertschätzte, was ich machte, und das enttäuschte mich, weil wir sonst eigentlich gut zurechtkamen und ich sein Talent als Songwriter schätze."[12]

Als ich die Gelegenheit hatte, mit Gareth Jones zu sprechen, fragte ich ihn auch nach der Beziehung zwischen Alan und Martin in den 1980ern, speziell zur Zeit der Aufnahmen der Black Celebration, um hier vielleicht einen Anhaltspunkt zu Alans Aussage, seine Beziehung zu Martin habe nie funktioniert, zu finden. "Ich kann nur sagen, dass alle sehr hart gearbeitet haben. Zu dieser Zeit schrieb Martin alle Songs, und Alan war ein bedeutender Teil des Studioteams. Er war jede Minute da. Martin, Dave und Fletch kamen ab und zu etwas später, aber Alan war immer da, zusammen mit mir, Daniel Miller und dem Assistenten. Wir alle haben sehr intensiv, voller Liebe und Respekt an den Songs gearbeitet. Wir hatten das Gefühl, gemeinsam an den Songs zu arbeiten, auch wenn Martin sie geschrieben hatte. Sobald er sie geschrieben hatte, entwickelten sie ein Eigenleben. Die Verantwortung des Produktionsteams war es, daraus das Beste zu machen. Mir erschien es, als hätten Alan und Martin eine sehr gute Beziehung. Alan hat sehr hart und fokussiert gearbeitet, um das Beste aus den Songs herauszuholen."
Natürlich kann Gareth Jones nichts über die Beziehung zwischen diesen beiden Charakteren in der Zeit um SOFAD sagen, da er nicht mit ihnen daran arbeitete. "Ich weiß nicht, ob es ein spezielles Problem zwischen Martin und Alan gab. Es gab aber definitiv ein Problem in der Gruppe. Das ist wie in einer Familie. Sobald sich ein Mitglied schlecht benimmt, hat man ein Familienproblem. Man kann dafür nicht nur eine Person verantwortlich machen, man muss sich die gesamte Familie ansehen. Ich denke, so ist das auch in einer Band, es ist ein sehr komplexes Beziehungsgeflecht. Und wenn da etwas schief geht, geht es eben manchmal so richtig schief."[13]
Dies ist wahrscheinlich richtig. Jedes Mitglied ist wegen irgendetwas "schuldig", und kein Einzelner kann für die gesamte Situation verantwortlich gemacht werden.


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Alan: "Während der Devotional beschloss ich, DM zu verlassen. Ich hatte darüber aber auch schon während der Arbeit an dem Album nachgedacht. Das Verhältnis innerhalb der Band war sehr schlecht geworden. Ich wusste schon eine ganze Weile, dass ich nicht mehr so lange in der Band bleiben wollte. Ich wollte generell, mein ganzes Musikerleben lang, nicht in einer Band sein, lieber allein arbeiten, und ich dachte, dies wäre ein guter Zeitpunkt, diesen Schritt nach vorne zu machen."[14]
Man erinnere sich an die vorherigen Kapitel. Es gibt auch Aussagen von ihm, in denen es heißt, er habe sich erst 18 Monate nach der Devotional dazu entschlossen. Wie schon gesagt, es wird sich vermutlich um einen Prozess gehandelt haben. Ab einem bestimmten Punkt schleicht sich Unzufriedenheit ein, eine Unzufriedenheit, die im Laufe der Zeit immer mehr wächst. Zwar gibt es bestimmte Dinge, die immer noch Spaß machen, sodass man die meiste Zeit durchaus mit Freude dabei ist, aber grundsätzlich ist man unzufrieden und denkt immer öfter über Veränderungen nach. So meint Alan vielleicht, dass er schon lange vorher anfing, über eine Veränderung nachzudenken, die endgültige Entscheidung aber nicht vor 1995 traf.

1997 nannte Alan einen der Songs auf seinem Album Unsound Methods - Control Freak und wurde gefragt, ob dies im Zusammenhang damit stünde, wie Martin ihn genannt habe.
"Ja, schon, aber das bezieht sich nicht auf den Text, sondern nur auf den Namen des Songs. Ich fand das irgendwie witzig. Es hat aber keine tiefere Bedeutung."[15]
Auf meine eigene Aussage hin, dass ich bei einem Projekt gern möchte, dass es möglichst perfekt wird, und ich daher dazu neige, alles zu kontrollieren, gab er jedoch zu: "Es ist wahr, dass ich schon so etwas wie ein Kontrollfreak bin. Ich denke, dass jeder, der eine tiefe Leidenschaft für etwas besitzt, ein wenig so ist."[16]

Fletch wurde einmal mit: "Alan mochte uns nie. Er mag an sich niemanden wirklich - er hat auch keine Freunde"[17] zitiert. Ich weiß nicht so recht, ob er das wirklich so gesagt hat, aber auch Martin nannte Alan mal einen Misanthropen.
Alan: "Da ist durchaus was Wahres dran, wenngleich 'Misanthrop' ein bisschen sehr hart ist. Ich habe keine riesige Armee von sogenannten 'Freunden', weil ich mich mit Dummköpfen schwertue und ich auch nicht so unsicher bin, dass ich eine Anhängerschaft brauche, die ständig ein Loblied auf mich singt. Ich wähle meine Freunde sehr genau aus. Ich denke, Martin meint, dass ich zynisch und sarkastisch bin - und das ist wahr! Es dauert lange, bis man mich wirklich auf die Palme bringt. Auch habe ich herausgefunden, dass Humor (oder sagen wir besser Sarkasmus) die beste Methode ist, um mit schwierigen Situationen umzugehen."[18]
Martin: "Vielleicht ist es eine falsche Intimität, wenn es alles auf Partys basiert, aber ich denke, Alan wird zugeben, dass er manchmal auch Spaß mit uns hatte."[19]
Den hatte er sicherlich, aber der Satz zeigt wiederum recht deutlich, wie wenig sie über wirklich Wichtiges miteinander sprachen.
Es scheint, als wäre Martin mit der Zeit klar geworden, dass einige ihrer Aussagen etwas zu heftig waren, und mit den Jahren würde er von dieser Position auch immer mehr abrücken.


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Für eine lange Zeit wurde diese "Schlammschlacht" ausschließlich zwischen Martin, Fletch und Alan ausgetragen, während Dave nicht viel dazu sagte.
Alan: "Es dauerte eine Weile, bis ich etwas von Dave hörte, aber er schickte Hepzibah und mir einen riesigen Blumenstrauß, als unsere Tochter Paris geboren wurde, und wir haben ihn später auch ein paar Mal getroffen. Ich denke, er versteht sehr gut, warum ich gegangen bin und hat sich immer wie ein perfekter Gentleman verhalten."[20]
Zunächst schloss Dave sich ein wenig Martin und Fletch an, redete ihnen ein bisschen nach dem Mund. So sagt er 1997: "Ich denke, es passierte, als wir SOFAD aufnahmen. Alan hat da viel Arbeit reingesteckt, und die Sache ist, wenn man all die Arbeit da reinstecken will, fein, mach es. Aber hinterher sollte man nicht sagen: 'Hey, ich habe das alles gemacht und was kriege ich dafür zurück?' In allen Bands geht es viel um Ego-Kram. Es kam zu dem Punkt, dass er sagte: 'Ich hab das alles gemacht, und ich denke nicht, dass ich dafür respektiert werde.' Das ist sehr traurig, aber ich denke, Alan musste das machen, was er gemacht hat. Weißt du, ich liebe Alan. Ich meine, er war so lange mit uns in einer Band, 15 Jahre oder so. Es ist eine Familie. Es ist ein Bruder-Ding. Manchmal hasst man seinen Bruder, und man will ihn nicht sehen, aber da ist dennoch etwas, das besonders ist."[21]
Hier ist er auf einer Linie mit Gareth Jones. Wahrscheinlich empfinden die meisten erfolgreichen Bands so, weil sie Erfahrungen teilen, die "Normalsterbliche" nicht so ohne Weiteres erleben.

2001 sagt er in Bezug auf Ultra: "Ich fühlte, dass bei einem großen Teil von dem, was wir taten, etwas fehlte - ein musikalischer Führer, und für mich war das Alan. Die anderen haben gesagt, er sei zu kontrollierend gewesen, aber er hat sich nur den A*** aufgerissen, weil er wirklich daran glaubte und daran, sich musikalisch zu pushen, was man auf seinen eigenen Platten hören kann. Ich finde das wirklich inspirierend. Ich vermisse ihn."[22]
Und 2003: "Ich vermisse Alan bei allem, was wir musikalisch machen, aber besonders als Freund. Er war wahrscheinlich die Person in der Band, von der ich mich am meisten unterstützt gefühlt habe, und ich wünschte, ich hätte darum gekämpft, dass er bleibt. Was Alan wirklich wollte, ist, dass Martin mal sagt: 'Du hast wirklich was Tolles beigesteuert', aber Martin ist niemand, der sehr oft Komplimente macht."[23]
Alan: "Dave ist sehr großzügig, und ich denke, er ist ehrlich bei seinen Kommentaren. Ich war ihm sicher am nächsten in der Gruppe, und ich kann mir vorstellen, dass es ihm komisch vorkam, mit so vielen neuen Leuten zu arbeiten. Dass er so nette Sachen über mich sagt, gibt mir ein gutes Gefühl. Obwohl ich glücklich mit dem bin, was ich jetzt mache, vermisse ich es auch, ihn nicht um mich zu haben."[24]



It's no good

(It's No Good - mit freundlicher Genehmigung von © Ana María Villanueva O., Punta Arenas, Chile)



Um zu verstehen, warum Alan ging, muss man all seine unterschiedlichen Aussagen zusammenbringen und darf nicht eine gesondert betrachten. Wie schon erwähnt, gab es auf die Frage nach den Gründen für Alans Ausstieg in der Fanbefragung von depechemodebiographie.de 26 (!) verschiedene Antworten. Dies zeigt, wie viel Alan dazu im Laufe der Zeit gesagt hat. Vielleicht sagte er ZU viel. Aber wahrscheinlich sind die Gründe, die zu seiner endgültigen Entscheidung führten, so komplex, dass er "den ganzen Tag darüber sprechen könnte, ohne in der Lage zu sein, sie zusammenzufassen", wie er einmal sagte.
Offenbar verstehen es nicht einmal Leute, die ihm nahe sind, voll und ganz und können es auch nicht so recht erklären.
"Ich weiß wirklich nicht, warum Alan sich dazu entschloss, die Band zu verlassen", sagt Steve Lyon. "Ich wusste es, bevor es bekannt wurde. Ich weiß nicht, ob er es noch jemandem erzählte, aber ich wusste, dass er gehen würde. Ich denke, es ist wirklich schade, denn die Arbeitsbeziehungen und vor allem der Erfolg, den sie hatten, waren gut. Als wir zusammen arbeiteten, war es toll. Manchmal müssen Dinge zerbrechen, damit sie wieder zusammenpassen. Also mal abwarten. Sie waren so lange zusammen in einer Band, und er nahm eine wirklich führende Rolle in der Band ein, und es eine Schande, dass sie nicht mehr zusammenarbeiten."[25]
Doch vermutlich ist genau diese führende Rolle der springende Punkt. Alle Probleme und Spannungen scheinen darauf zu basieren.

Einige Fans und Journalisten haben ihre eigenen Theorien darüber, warum Alan die Band verließ. "Ich glaube ihm nicht, wenn er sagt, dass es eine wohldurchdachte Sache war. Ich denke, es war eine Kurzschlusshandlung, weil er ausgebrannt, verletzt und enttäuscht war", so lautet eine dieser Theorien.
Ausgebrannt zu sein und daraus schließen, dass man von all dem genug habe und man daher einen Gedanken in die Tat umsetzen will, den man schon länger im Hinterkopf hatte, wäre eine Erklärung, die Sinn ergibt, zumal dies auch durch eine Aussage Alans gestützt wird (siehe 1997).
Später milderten nicht nur die verbliebenen Bandmitglieder, sondern auch Alan ihre Aussagen mehr und mehr ab. Dennoch denke ich, dass "ich wollte nie mein Leben lang in einer Band sein. Es hat etwas Trauriges an sich, in einer Popband zu sein, wenn man die Lebensmitte erreicht" und "einer der Gründe, warum ich die Band verlassen habe, war, dass ich mehr Zeit für meine Familie haben wollte"[26] sowie "ich wollte mich verändern, etwas anderes tun. Es war eine Zeit in meinem Leben, in dem ich mit einem Haufen Müll aufräumen und mich weiterentwickeln musste",[27] gepaart mit dem Wunsch, sich auf sein eigenes Projekt zu konzentrieren, eine Art Hintergrund für seine Entscheidung darstellen. Man sollte sie nicht ausschließlich als Ausreden oder ein Zurückrudern werten, zumal er einige dieser Dinge auch schon lange vor SOFAD erwähnte. Einzig: "Meine Entscheidung war kein direktes Resultat der Spannungen",[28] klingt etwas merkwürdig, denn der ausschlaggebende Punkt war natürlich die problematische Teamarbeit. Wäre er in der Band noch immer glücklich gewesen, hätten die anderen Gründe kein solches Gewicht erhalten, sondern er hätte mit Sicherheit einen Weg gefunden, die Band mit seinen eigenen Projekten und dem Familienleben zu kombinieren.

Somit ist vermutlich mal wieder beides richtig - es war sowohl eine wohldurchdachte Entscheidung als auch eine Kurzschlusshandlung. Die wohldurchdachte Entscheidung folgt einer Linie der persönlichen und musikalischen Entwicklung, die während Violator oder vielleicht sogar schon früher begann. Sein offizielles Statement hingegen klingt ein wenig beleidigt, und so wird es dann auch auf einer Enttäuschung und somit einer Kurzschlusshandlung beruhen, denn alles, was er danach sagte, klang weitaus moderater.
Vielleicht war er bei diesem offiziellen Statement auch etwas ungeschickt - weil er sich über die Reaktionen von Martin und Fletch bei dem Treffen geärgert hatte (möglicherweise hatte er erwartet, dass sie versuchen würden, ihn umzustimmen), oder weil er beim Schreiben überakkurat war. Man kennt das vielleicht von sich selbst: Man versucht, etwas sehr Wichtiges aufzuschreiben, schreibt, korrigiert, schreibt, editiert ... und endet darin, dass man etwas Essentielles vergisst oder völlig falsch rüberkommt. Dies rief dann ärgerliche Reaktionen seitens Martin und Fletch hervor, was wiederum zu Spekulationen seitens der Presse und der Fans führte. Ein klassischer Dominoeffekt.

Die Spekulationen gerieten gelegentlich etwas außer Kontrolle. So gibt es noch heute Fans, die glauben, Alan hätte weniger Geld erhalten als die anderen Bandmitglieder. Aber Alan sagt, dass "die Einnahmen der reinen Veröffentlichung an den gehen, der den Song geschrieben hat, bzw. geteilt werden, falls es mehr als einen Komponisten gab. Die Einnahmen aus den Plattenverkäufen werden gleichmäßig auf die Bandmitglieder aufgeteilt, die an der Aufnahme beteiligt waren. Und genauso wie ich hieraus Einnahmen erziele, habe ich auch ein Recht, mitzubestimmen, was mit den Veröffentlichungen passiert, z.B. was das Artwork betrifft. Dass ich die Band verlassen habe, bedeutet nicht, dass ich nicht weiterhin 25% von allen Plattenverkäufen erhalte, an deren Aufnahmen ich beteiligt war - das betrifft also alles von Construction Time Again bis SOFAD. Ich werde so lange daran verdienen, solange diese Platten verkauft werden."[29]


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Das war das eine große Thema in diesem Jahr. Das andere war wieder einmal Dave. Im August 1995 machte er einen weiteren Entzug. "Als ich zu meinem Haus kam, um ein paar Klamotten zu holen, stellte ich fest, dass es ausgeraubt worden war."
Alles war weg - Fernseher, Aufnahmestudio, zwei Motorräder, sogar das Besteck. Die Einbrecher hatten die Alarmanlage ausgeschaltet, sodass es jemand gewesen sein musste, der den Code kannte. Dave wusste nicht, was er tun sollte, also ging er in das Sunset Marquis (ein Hotel und Treffpunkt von Junkies in L.A.)
"Ich rief meine Mum an, und sie sagte, Theresa hätte ihr gesagt, ich wäre nicht in der Reha gewesen, ich würde nicht versuchen, clean zu werden, so, wie ich es versprochen hatte - aber ich versuchte es doch, ich gab mein Bestes. Danach habe ich mir einen Schuss gesetzt, sehr viel Wein getrunken, eine Handvoll Pillen genommen. Ich ging ins Bad und schnitt mir die Pulsadern auf ... ein Freund war da ... Nein, es war so, ich war mitten in dem Gespräch mit meiner Mum, ich sagte ihr, sie sollte dran bleiben, ging ins Bad, schnitt mir die Pulsadern auf, wickelte Handtücher darum, ging zurück zum Telefon und sagte: 'Mum, ich muss gehen, ich liebe dich sehr.' Dann setzte ich mich neben meinen Freund, tat so, als wäre nichts. Ich legte die Arme an die Seiten, und ich konnte fühlen, wie das Blut rauslief ..."[30]
Es gibt noch eine weitere Version dieser Geschichte. In dieser war er allein, wusste aber, dass ein Freund vorbeikommen würde. Wie auch immer, wahrscheinlich auf Drängen der Plattenfirma oder der Band sagte er später, er hätte sich nur "aus Versehen" selbst verletzt und es sei kein Selbstmordversuch gewesen.

Dave: "Jedenfalls wachte ich am nächsten Morgen im Psychiatrietrakt auf, gefesselt, in einer gepolsterten Zelle. Erst dachte ich, ich wäre vielleicht tot, dann kam der Psychiater rein und informierte mich darüber, dass es in Kalifornien verboten sei, sich das Leben zu nehmen - also wurde ich dafür verhaftet, dass ich versucht hatte, mich umzubringen!" (lacht) "Ich bin froh, dass ich jetzt darüber lachen kann. Danach machte ich weiter. Es wurde immer schlimmer und schlimmer. Ich habe oft überdosiert, wachte irgendwo draußen auf, auf dem Rasen, ohne Kleidung, ausgeraubt. Aber es gab immer Leute, die mich eingesammelt haben. Ich ging zu diesen Treffen und fühlte mich schrecklich zwischen all diesen Leuten, die clean waren. Es gibt keinen schlimmeren Ort, an dem man sein kann, wenn man high ist! Ich ging dann ins Badezimmer und setzte mir einen Schuss, kam zurück, hob meine Hände und sagte: 'Ich war für 30 Sekunden clean!'"[31]
Bei einer seiner Entziehungskuren lernte er Jennifer kennen, seine jetzige Frau, eine New Yorker Schauspielerin und Drehbuchautorin, die ebenfalls mal heroinabhängig gewesen war.
Dave: "Wir trafen uns in Arizona. Jennifer ging zurück nach New York und ich nach L.A., und wir blieben in Kontakt. Ich besuchte sie und ihr Kind, das jetzt mein Stiefsohn ist, und wir blieben Freunde. Ich konnte etwas in ihr sehen, das ich mochte. Sie interessierte sich nicht für die Band, das sah ich gleich. Das war ungewöhnlich, weil ich sonst sehr misstrauisch bin, besonders mir selbst gegenüber. Wenn man sich selbst nicht vertraut, kann man auch niemand anderem vertrauen."[32]


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Trotz all dieser Umstände begann die Band im September 1995 mit den Aufnahmen für Ultra. Es scheint, als sei es eine Art Trotzreaktion gewesen. Martin machte sich klar, dass Alan nicht einmal ein Gründungsmitglied gewesen sei, und dass es somit doch richtig wäre, ohne ihn weiterzumachen. Es kommt einem beinahe so vor, als habe er Alan beweisen wollen, er sei in der Lage, auch ohne ihn ein gutes DM-Album produzieren zu können.
Fletch bestätigt das sogar ein wenig: "Ich denke, es war das Gefühl, uns selbst etwas beweisen zu müssen, so ein bisschen wie es war, nachdem Vince gegangen war. Es gab uns eine neue Herausforderung, und ich denke, es spornte uns an, besser zu werden."[33]
Aussagen verschiedener Leute aus dieser Zeit zeigen, dass sie sich jedoch sehr viel schwerer taten, als sie mitunter vorgaben, und sie setzten auch die Serie der unglücklichen Aussagen fort, wenngleich Martin sich zumindest hin und wieder um Diplomatie bemühte: "Alan war ein bedeutender Teil der Band, besonders in Bezug auf die letzten beiden Alben. Er war derjenige, der die meiste Zeit am Computer verbrachte, manchmal bis vier Uhr morgens. Und er übernahm viele Aufgaben der Produktion. Somit war es ... mmmh ... sehr wichtig für uns, die richtige Person zu finden."

Die Person, von der er hier spricht, war Tim Simeon, den sie als Produzenten für Ultra auswählten. Und während der erste Satz noch recht freundlich war, ein kleiner Schritt auf Alan zu, ruinierte Martin es mit dem nächsten: "Seitdem Alan weg ist, arbeiten wir mehr wie eine Einheit. Wir ... wir sind ein bisschen wie eine Familie.[34] Alan ging wirklich zu einer merkwürdigen Zeit. Es war, als wir nichts taten. Er ging nicht nach der Tour, und er ging nicht, als wir zusammenkamen und entschieden, wieder zusammenzuarbeiten. Ich denke, nach der letzten Tour hatte er genug und wollte die Band verlassen, aber er wollte sich wohl Zeit geben, darüber nachzudenken."[35]
Fletch: "Ich war mir nicht sicher, ob ich ohne ihn in einer Band arbeiten könnte. Ich hatte aber das Gefühl, dass er nicht so viel Respekt für die anderen Bandmitglieder hatte. Letztlich macht es den Entscheidungsprozess einfacher. Wenn es nur drei Leute gibt, gibt es immer eine Entscheidung."[36]
Übrigens - der einzige musikalische "Output" in diesem Jahr war Coming Back to You, ein Coversong, den Martin für Tower of Song, a Tribute to Leonard Cohen aufnahm und einsang.






Quellenangaben:
[1] Entnommen aus: Ultra Sounds, Guitar World, Mai 1997. Autor: Alan di Perna.
[2] Entnommen aus: Presse-Erklärung. Autor: Alan Wilder.
[3] recoil.co.uk
[4] recoil.co.uk
[5] Entnommen aus: Synth and Sensibilities, NME, 25.01.1997. Autor: Keith Cameron.
[6] Entnommen aus: Artikel in Pavement, 16.04.1997. Autor: unbekannt.
[7] Entnommen aus: Ultra Sounds, Guitar World, Mai 1997. Autor: Alan di Perna.
[8] recoil.co.uk
[9] Entnommen aus: Many Smack-Free Returns! Q, Juni 2001. Autor: Dorian Lynskey.
[10] Entnommen aus: Unsound Recordings, Sound On Sound, Januar 1998. Autor: Bill Bruce.
[11] recoil.co.uk
[12] Entnommen aus: Just Can't Get Enough, Uncut, Mai 2001. Autor: Stephen Dalton.
[13] Depechemodebiographie.de
[14] recoil.co.uk
[15] Quelle ist nicht mehr auffindbar.
[16] Depechemodebiographie.de
[17] Entnommen aus: Long and Winding Mode, Details, Mai 1997. Autor: Gavin Edwards.
[18] recoil.co.uk
[19] Entnommen aus: Many Smack-Free Returns! Q, Juni 2001. Autor: Dorian Lynskey.
[20] recoil.co.uk
[21] Entnommen aus: Interview auf K-ROQ, Februar 1997. DJs: Kevin and Bean.
[22] Entnommen aus: In the Mode for Love, Time Out, 04.04.2001. Autor: Omer Ali.
[23] Entnommen aus: Cash for Questions: Dave Gahan, Q, Juni 2003. Autor: Paul Stokes.
[24] recoil.co.uk
[25] Depechemodebiographie.de
[26] recoil.co.uk
[27] Entnommen aus: Alan Wilder Interview, Future Music, Issue 62, November 1997. Autor: Andy Jones.
[28] recoil.co.uk
[29] recoil.co.uk
[30] Entnommen aus: Tears of my Tracks, Q, März 1997. Autor: Phil Sutcliffe.
[31] Entnommen aus: Dead Man Talking, NME, 18.01.1997. Autor: Keith Cameron.
[32] Entnommen aus: Facing my Monsters, Daily Mirror, 27.06.2003. Autor: Gavin Martin.
[33] Entnommen aus: Andy Fletcher Interview, Dotmusic, 04.05.2001. Autor: unbekannt.
[34] Entnommen aus: Modus Operandi, Detour, Mai 1997. Autor: Shari Roman (Lektor: Trent Buckroyd).
[35] Entnommen aus: Ultra Sounds, Guitar World, Mai 1997. Autor: Alan di Perna.
[36] Entnommen aus: It's a Mode Mode Mode Mode World, Hits, 28.04.1997. Autor: Janet Trakin.



Biographiefaden: 1996

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