2009
Nachdem die neue Single schon am 21.02. bei der Echo-Verleihung in Berlin präsentiert worden war, erschien Wrong / Oh Well am 06.04. schließlich auch offiziell. Wrong wurde in vielen verschiedenen Versionen veröffentlicht, während Oh Well mit dem Black Light Odyssey Remix nur eine weitere Version aufweist. Das Video zu Wrong wurde von Patrick Daughters im Dezember 2008 gedreht und war bei den Grammy Awards als bestes Video nominiert. Der Schauspieler in dem Video ist der Liars-Schlagzeuger Julian Gross.
Schon zu einem frühen Zeitpunkt hatte die Band beschlossen, Wrong als erste
Single auszukoppeln, da der Song so ganz anders war als alles, was sie bis dahin
veröffentlicht hatten. Auch stach er aus den anderen auf dem Album hervor.
Fletch: "Wrong war der Song, von dem wir dachten, dass er den größten
Eindruck machen würde. Wir dachten, es wäre gut, mit einem großen Knall zurückzukommen.
Die erste Single muss die Zuhörer herausfordern, sie aufhorchen lassen."
Den gleichen Anspruch stellten sie an das Video. "Normalerweise macht Anton Corbijn
unsere Videos, und wir hatten auch einen Vorschlag von Anton. Es gab aber auch
Vorschläge von vier anderen Leuten. Einer davon stammte von Patrick Daughters.
Und Patricks Idee hatte nicht so viel mit der Band zu tun, in Antons Konzept war
die Band sehr viel mehr eingebunden. Weißt du, MTV spielt heute keine so große Rolle
mehr. Also entschieden wir uns schließlich für Patricks Idee, weil wir fanden,
dass sie den größten Eindruck auf die Zuschauer machen würde. Außerdem mögen wir
es nicht mehr so gern, Videos zu machen, somit war das eine gute Sache."[1]
Mit Oh Well wurde der erste Track veröffentlicht, den Martin und Dave gemeinsam
geschrieben hatten.
Martin: "Es war nicht direkt eine Kooperation. Ich hatte den Song zunächst
als Instrumentalstück geschrieben. Als Dave ihn hörte, nahm er ihn mit in sein
Hotelzimmer und schrieb einen Text und eine Leadmelodie dazu. Es ist also nicht so,
dass wir in einem Zimmer gesessen und gemeinsam daran gearbeitet hätten."[2]
(Fragile Tension - mit freundlicher Genehmigung von © Lynn (M)factr)
Leider schwirrten lange vor der Veröffentlichung einige Demos durchs Internet und
schließlich auch das gesamte fertige Album. Die Band nahm es so, wie die Dinge eben
waren, und tröstete sich damit, dass die Fans es sowieso kaufen würden. Nur die
geleakten Demos ärgerten sie etwas, da es ihnen so vorkam, als würde man jemandem
ein unfertiges Bild zeigen.
Am 20.04. folgte das Album Sounds of the Universe, kurz: SOTU,
für das sie ein Jahr später den Preis in der Kategorie "Beste Internationale Band
Rock/Pop" bei der Echo-Verleihung gewannen.
Natürlich bemühten sie sich darum, das Album zu erklären, sagten Dinge wie, dass
sie wollten, es solle so klingen, als führe man nachts mit einem Auto in einen
Tunnel. Dennoch war das Album weit weniger "düster" als etwa Playing the Angel,
und so versuchten sie erneut, auf den Humor in ihren Texten hinzuweisen.
Martin: "Es gab immer schon viel Humor auf unseren Platten, aber auf dieser
gibt es wesentlich mehr. Das meiste ist schwarzer Humor, aber dieses Mal ist er
manchmal etwas offensichtlicher. In dem Song Little Soul gibt es diesen
kleinen musikalischen Bruch, und jedes Mal, wenn ich den höre, lache ich. Ich
hoffe, die Hörer machen das auch, wenn sie es hören.[3] Nun, ich denke, dass Jezebel
ein guter Name für einen exotischen Drink wäre. Ich stelle mir vor, dass es wie
ein stark riechendes Parfüm schmecken würde. Es muss ein Parfüm geben, das
Jezebel heißt."
Fletch war schockiert. "Du kannst kein Parfüm trinken!"
Martin: "Doch, aber sie nehmen es dir weg, wenn man in eine Entzugsklinik geht."
Fletch: "Es wäre gut für Gothic-Mädchen, oder?."
Martin: "Frauen sind heute anders. Sie mögen zum Beispiel T-Shirts mit
Wörtern wie 'Schlampe' und 'Hure' darauf. Ich bin sicher, dass eine Flasche Jezebel
gut dazu passen würde."[4]
Während Martin Footprint in Little Soul umbenannte und sich Sorgen
darüber machte, dass Miles Away ein Songtitel von Madonna war und wollte,
dass Dave den Titel in Miles Away/The Truth Is umänderte, machte er sich
wegen Jezebel weniger Gedanken. Natürlich ist es in erster Linie eine biblische
Figur, aber dennoch heißt so auch ein Song auf Alans Album Liquid.
Im Rahmen der SOTU-Box wurden auch einige alte Demos veröffentlicht.
Fletch: "Es war meine Idee, die Demos mit dem Box-Set zu veröffentlichen.
Ich dachte, dass die Leute das Box-Set mehr wertschätzen würden, wenn es einige
Besonderheiten enthielte. Martin machte es nichts aus. Er fand die Idee gut.
Das Hauptproblem dabei war, die Demos zu finden. Logischerweise gab es nur fünf
Leute, die dafür infrage kamen: Alan, Daniel [Miller], Dave, Martin und ich.
Es stellte sich heraus, dass Alan einige hatte, sie aber nicht sofort finden konnte.
Das Gleiche galt für Daniel, Martin und Dave. Ich wusste, ich hatte etliche
Demos, aber ich musste sie erst hervorkramen. Am Ende hatte ich so etwa hundert
Demosongs - was bedeutet, da sind noch Hunderte, die wir nicht mehr haben. So
zum Beispiel das Demo zu Personal Jesus, das wie vom Erdboden verschluckt
zu sein scheint."[5]
In diesem Zusammenhang versprach er, dass in Zukunft noch mehr Demos veröffentlicht
würden. (Sie veröffentlichten keine, als Delta Machine auf den Markt kam.
Allerdings hatten sie hier einige Probleme wegen der Plattenfirmen, und man weiß
ja auch nicht, wie viele Alben sie noch machen werden.)
Nun bereiteten sie sich auf die Tournee vor. Es wurde hierbei nie infrage gestellt,
das Album nicht zu touren, zumal insbesondere für Dave ein Album erst dann wirklich
Sinn ergibt, wenn es auf eine Bühne gebracht wird. Und natürlich ist ihnen klar,
dass man ein Album heutzutage hauptsächlich durch eine Tournee verkauft.
Martin: "Für eine sogenannte elektronische Band sind wir viel getourt,
und wir haben bewiesen, dass elektronische Musik in einem großen Live-Format
funktioniert. Auf eine gewisse Weise setzen wir jetzt eine Marke wie beim
Rosebowl-Konzert, denn wir werden unsere erste Stadion-Tour spielen. Es gibt keine
andere elektronische Band, die jemals eine Stadion-Tour gespielt hat."[6]
Obwohl es für sie jedes Mal einem Alptraum gleich kommt, eine Setliste
zusammenzustellen ...
Fletch: "Wir sind eine Demokratie, also ist es wie beim Eurovision Song
Contest. Wir müssen über unsere Lieblingssongs abstimmen."
Dave: "Wir werden einige alte Sachen spielen und natürlich auch neue.
Und wir werden Spaß daran haben, Songs wie Just Can't Get Enough zu spielen.
Wir können die nicht ignorieren. Das wäre so, als würden die Stones nicht
(I Can't Get No) Satisfaction spielen."[7]
... ähnelte sie am Ende denen davor, was in den verschiedenen Foren eine Menge
Diskussionen auslöste, z.B. über die Frage, ob DM nicht vielleicht schon längst
viel zu sehr Rolling Stones seien. Tatsächlich haben DM jedoch noch nie so viele
verschiedene Songs auf einer Tour gespielt wie auf dieser, obwohl natürlich auch ewige
Klassiker wie Personal Jesus, Enjoy the Silence oder Never Let Me Down Again
gespielt wurden. Dass die Liveversionen nicht sonderlich variierten, ist vermutlich
hauptsächlich ein Problem der Hardcore-Fanbase. Leute, die nur manchmal DM hören
und nur zu einem Konzert pro Tournee gehen, wird das kaum auffallen. Aber es war
bemerkenswert, dass, obwohl sie angekündigt hatten, so viele Songs vom neuen
Album zu spielen, wie nur möglich, sie dies am Ende eben nicht machten, sondern
doch wieder eine Best-of-Setliste ohne viele neue Songs brachten.
Martin: "Wenn wir spielen, und man schaut in die erste Reihe, dann sieht man
da viele jüngere Leute, genauso wie älteres Publikum. Leute, die kommen, um die
neue Platte zu hören, genauso wie die Songs, die vor 20 Jahren aufgenommen wurden.
An sich sind wir die am wenigsten dafür geeigneten Leute, um die Sache objektiv
zu sehen, aber wir sind wirklich darauf bedacht, uns nicht zu wiederholen. An dem
Tag, an dem wir Musik machen und nicht das Gefühl haben, damit etwas erreichen zu
können - oder wenn es uns keinen Spaß mehr macht - werden wir aufhören."[8]
Prompt fragten einige Journalisten, ob dies wohl das letzte Album
und die letzte Tour sei (genau, wie sie es schon bei der Promotion zu
Playing the Angel gefragt hatten).
Martin: "Wir sind seit 29 Jahren zusammen, und wir hatten Höhen und Tiefen,
aber ich denke, würde Depeche Mode morgen aufhören, würden wir mit einer positiven
Note enden."
Fletch: "Es ist schwierig, über unser Abschiedskonzert nachzudenken und
darüber, wo es stattfinden sollte."
Martin: "Es müssten schon die Pyramiden sein."[9]
Am 06.05. begann die Tour of the Universe (kurz: TOTU) mit einem Warm-Up-Konzert
in Esch-sur-Alzette in Luxemburg. Das erste richtige Konzert fand in Tel Aviv statt.
Sie begannen die Tour dort, da sie ihre letzte dort eigentlich hatten beenden wollen,
doch dann war der Israel/Libanon-Konflikt dazwischen gekommen.
Fletch: "Sie haben andere Prioritäten. Sie mögen Musik, aber Bomben sind
noch wichtiger."
Martin: "Ja, wir mussten die Entscheidung treffen, nicht dorthin zu fliegen
und das Konzert zu spielen, weil es dort Angriffe gab. Daher haben wir gesagt, dass
wir dieses Mal in Tel Aviv anfangen."[10]
Es war erstaunlich und befremdlich, einige Kommentare im Internet zu lesen, in denen
sie für die Absage 2006 regelrecht beschimpft worden waren. Einige Leute meinten,
es wäre ein politisches Statement gewesen, wenn sie dort trotz des Konflikts
aufgetreten wären. Ich denke, es ist ziemlich hart, das zu verlangen, denn man
bringt nicht nur sich selbst und die Crewmitglieder, sondern auch jeden im
Publikum in Gefahr.
DM waren nie eine politische Band. Sie reagierten nicht einmal auf die Anschläge
vom 11. September 2001, obwohl sie zu dieser Zeit auf Tournee waren. Während
andere Künstler Konzerte absagten, eine Ansprache hielten oder um eine Schweigeminute
baten, machten DM nichts. Sie spielten einfach ihre Konzerte (am 11.09. in
Wien und am 12.09. in Budapest), ohne etwas zu sagen oder Besonderes
zu machen. Einige Leute empfanden das als merkwürdige, ja, sogar kalte Reaktion.
Aber vielleicht war dies die beste Reaktion, die man zeigen konnte. Wenn man
nicht weiß, was man sagen soll, ist es immer am besten, nichts zu sagen und
einfach weiterzumachen wie bisher und auf diese Weise zu zeigen, dass sich die
Welt immer noch dreht. (World still turns, aus Insight, Ultra.)
Seit den Aufnahmen zu SOTU gab bzw. gibt es die eine oder andere politische
Aussage, wie etwa Partei für die Rechte von Homosexuellen zu ergreifen, aber man
wird das Gefühl nicht los, dass es besser gewesen war, keine politischen Aussagen
zu machen, wie sie es zuvor praktiziert hatten.
Wie auch immer, es scheint, dass Tel Aviv und DM keine glückliche Konstellation
sind, denn mit diesem Konzert begannen die Probleme.
Fletch: "Gleich beim ersten Konzert in Israel bekam ich die erste schlechte
Nachricht: Mein Vater war gestorben."[11]
Das Konzert in Athen musste abgesagt werden, weil Dave mit einer Gastroenteritis
ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Als weitere Untersuchungen angestellt
wurden, wurde ein Blasentumor entdeckt, was zu vielen Konzertabsagen führte.
Fletch: "Dave hatte echt Glück, weil er diese Gastroenteritis hatte und
sie darüber diesen Tumor sehr früh fanden.[12] Er hatte einen niedrigen Grad. Es
war nur eine Frage, ihn schnell zu entfernen. Ich sagte neulich zu Dave: 'Ich
kann es nicht abwarten, bis deine Autobiografie erscheint.' In seinem Leben ist
schon so viel passiert ... Dave hat wirklich eine kämpferische Natur. Was auch
immer passiert, er kämpft sich da durch."[13]
All dies wurde jedoch erst sehr viel später öffentlich. Zu spät. Daher beklagten
sich viele Fans über die extrem schlechte Nachrichtenpolitik, bei der in der Tat
taktiert und hingehalten wurde - angeblich weil man ja selbst nicht genau Bescheid
gewusst habe, wie es nun weitergehe. Nun ja, wenn später jedoch herauskommt,
dass Dave zu einem Zeitpunkt operiert wurde, zu dem im Fanlager noch spekuliert
wurde, ob das Konzert in Polen stattfinden würde, (was aber wegen der Operation
ganz sicher nicht stattfinden konnte), dann ist das schon ein bisschen seltsam.
Auch direkt nach der Operation - als ebenfalls definitiv kein Konzert stattfinden
konnte - tat man noch so, als wäre es unter Umständen möglich.
In der Zeit der Veröffentlichung von Exciter (2001) hatte die Band eine
Präsentation im Internet gestartet. Das Bong-Magazin, das zuvor für Informationen
und Interaktion genutzt worden war, wurde im gleichen Jahr eingestellt. Stattdessen
gab es nun eine Webseite und ein Forum. Und während die Band zunächst noch Interesse
an dieser Form der Kommunikation gezeigt hatte, ließ dies mit den Jahren immer
mehr nach. In der Zeit der Veröffentlichung von SOTU stellten sie fest,
dass ihr offizielles Forum "ein einziges Gequengel" sei, weil sich die Leute dort
über alles Mögliche beschwerten, und Dave fragte gar, ob die Leute, die dort
posteten, wohl einen Job hätten.
Und während andere Bands das Internet sehr viel nutzen, um Neuigkeiten zu verbreiten,
auf Facebook vertreten sind, twittern und in Interaktion mit ihren Fans treten,
wurden DMs offizielle Webseite und Facebook-Seite mit der Zeit immer weniger
interessant. Die Band wurde retro, und sie wurde mit dem nächsten Album, Delta
Machine, noch mehr retro, zumindest, was ihre Kommunikation anbelangte.
(Miles Away / The Truth Is - mit freundlicher Genehmigung von © Maria Gay)
Erst am 08.06. wurde die Tour in Leipzig neu gestartet. Es folgten 18 Konzerte
in Europa bis zum 09.07., ehe erneut ein Konzert abgesagt werden musste,
weil Dave sich am Bein verletzte.
Zwischendrin wurde am 15.06. die Single Peace veröffentlicht. Während
Martin und einige Fans den Song sehr mochten, kam er bei anderen Fans nicht besonders
gut an, ein Song, der das Fanlager mehr spaltete als die meisten anderen. Der Song
stieg auf Platz 57 der UK-Charts ein, die niedrigste Platzierung
seit Little 15. In Deutschland erreichte Peace immerhin noch Platz 25.
In den USA wurde die Single nicht veröffentlicht. Die Singleversion hat ein anderes
Intro als die Albumversion. Das Video wurde von dem französischen Duo Jonas & François
in Rumänien gedreht. Die Hauptrolle hatte die rumänische Schauspielerin Maria Dinulescu.
Es war das erste Video, in dem die Bandmitglieder überhaupt nicht auftauchten.
Allerdings muss man dazu sagen, dass die Band hauptsächlich deshalb darauf verzichtete,
weil Dave die Tourpausen nutzen musste, um sich behandeln zu lassen.
Am 24.07. startete in Toronto der amerikanische Teil der Tour. Insgesamt
wurden bis zum 05.09. 22 Konzerte gespielt. Im August mussten allerdings
erneut Konzerte abgesagt werden. Wieder war Dave der "Schuldige", diesmal waren
Stimmprobleme der Grund.
Es ging ihm nicht gut, aber auch das wurde erst später deutlich.
Dave: "Ich hatte einige physische Probleme. Mir wurde oft übel, und ich musste
mich da durchkämpfen. Dann hatte ich Probleme mit meiner Stimme, was wohl damit
zusammenhing, dass ich wegen der Krebsdiagnose damit zu kämpfen hatte, meine Physis
zurückzubekommen. Jedes Mal, wenn wir eine Pause hatten, war ich im Krankenhaus,
um mich behandeln zu lassen.[14] Es war die erste Tour, bei der ich das Gefühl hatte,
ich könnte nicht mehr. Das war wirklich hart." Dennoch hatte er Glück. "Der Krebs
hatte nicht gestreut, sodass die Chemo lokal eingesetzt werden konnte. Es gab
Nebenwirkungen, aber wenigstens habe ich meine Haare nicht verloren."[15]
Trotz all dieser Probleme hatte Martin Spaß an dieser Tour, die erste, die er komplett trocken erlebte. "Es war schwierig, als wir unterwegs waren, und es ist immer schwierig, das Trinken zu vermeiden. Ich war jedoch an einem Punkt angelangt, an dem ich wusste, wenn ich so weitermachen würde, würde ich wohl nicht mehr lange leben. Ich habe den ganzen Tag getrunken - ich stand auf und trank schon zum Frühstück. Ich bin nur dankbar, dass das meiste des Irrsinns vor der Zeit der Smartphones stattfand. Früher, wenn ich mich betrank und die Kontrolle verlor, wäre ich überall auf YouTube gewesen." (lacht) "Ich zog mich früher gern nackt in Hotelbars aus, einfach aus Spaß. Kannst du dir das heutzutage vorstellen?"[16] (Och, ich bin sicher, daran hätten einige Leute Freude gehabt. ;)) Aber zu dieser Zeit wurde ihm klar: "Ich habe erkannt, dass ich die Konzerte so mehr genieße und ich auch die Städte am nächsten Tag genießen kann."[17]
Vom 01.10. bis zum 17.10. wurden neun Konzerte in Mittel- und Südamerika
gespielt, ehe am 31.10. der zweite europäische Teil folgte. Dieser endete
nach 27 Konzerten am 18.12.
Zwischendrin wurde am 07.12. mit Fragile Tension / Hole to Feed eine
weitere Single ausgekoppelt. Beide Songs waren für die Single etwas verändert und
geremixt worden. Fragile Tension bekam eine neue Instrumentierung und einen
klareren Gesang, während Hole to Feed neu arrangiert wurde.
Das Video zu Hole to Feed wurde von Eric Wareheim gedreht, das zu
The Fragile Tension von Rob Chandler und Barney Steel. Keines von beiden
stieß im Fanlager auf besondere Gegenliebe.
Quellenangaben:
[1] Entnommen aus: Interview Depeche Mode - Sounds of the Universe, 2009, fnac (Videointerview). Interviewer: unbekannt.
[2] Entnommen aus: Depeche Mode Interviewed: Universal Truths And Sounds, The Quietus, 20.04.2009. Autor: John Doran.
[3] Entnommen aus: Videointerview 2009, FG5. Interviewer: unbekannt.
[4] Entnommen aus: Songs of faith and commotion, The Guardian, 21.03.2009. Autor: Peter Robinson.
[5] Entnommen aus: Artikel auf Sideline, 16.04.2009, Autor: Bernard Van Isacker.
[6] Entnommen aus: Depeche Mode in Mature Mode, Los Angeles Times, 28.03.2009. Autor: Chris Lee.
[7] Entnommen aus: They just can't get enough: One-time synthesiser sissies Depeche Mode are back on song, Mail Online, 03.04.2009. Autor: Adrian Thrills.
[8] Entnommen aus: Depeche Mode in Mature Mode, Los Angeles Times, 28.03.2009. Autor: Chris Lee.
[9] Entnommen aus: Songs of faith and commotion, The Guardian, 21.03.2009. Autor: Peter Robinson.
[10] Entnommen aus: Pop Quiz: Andy Fletcher of Depeche Mode, sfgate.com, 09.08.2009. Autor: Aidin Vaziri.
[11] Entnommen aus: Six Questions for ... Depeche Mode, Washington Post, 28.07.2009. Autor: David Malitz.
[12] Entnommen aus: Pop Quiz: Andy Fletcher of Depeche Mode, sfgate.com, 09.08.2009. Autor: Aidin Vaziri.
[13] Entnommen aus: Interview: Depeche Mode's Andrew Fletcher, bohemian.com, 04.08.2009. Autor: David Sason.
[14] Entnommen aus: Depeche Mode Q & A: Dave Gahan Talks 'Delta Machine,' Massive Tour Plans, Billboard.com, 08.03.2013. Autor: Jason Lipshutz.
[15] Entnommen aus: We're dysfunctional. Maybe that's what makes us tick, The Guardian (UK), 28.03.2013. Autor: Dorian Lynskey.
[16] Entnommen aus: Depeche Mode: Brits wouldn't show our set so we said 'f*** them', The Sun, 22.03.2013. Autor: unbekannt.
[17] Entnommen aus: Depeche Mode, 'pessimists at heart,' never imagined longevity, Reuters, 14.03.2013. Autor: Corrie MacLaggan.